Golfen & Physiotherapie

Wie jede andere Sportart auch, bietet das Golf spielen nicht nur Freude und Gesundheit, sondern birgt auch Risiken und Gefahren in sich. Den größten Anteil der gesundheitlichen Schäden fügt sich der Golfer selbst zu.

Golf spielen ist eine Kombination von Beweglichkeit, Ausdauer und Kraft, das nur dann funktioniert, wenn der Verstand "mitspielt". All zu häufig fallen Golfer Ihrem persönlichen Ehrgeiz zum Opfer und das Ergebnis ist ein verkrampftes Golfspiel, das schnell zu körperlichen Verletzungen führen kann oder auch bestehende Verletzungen des Bewegungsapparates verschlimmert.

Oft kommt es zu Überlastungsschäden am Handgelenk, Ellenbogen ("Golferarm") und der Schulter und der tieferen Rückenmuskulatur. Die Verletzungen betreffen in der Regel die Strukturen der Gelenke (Sehnen, Bänder und Muskeln), Knochenverletzungen sind eher selten.

Entscheidend für Spaß und Freude am Golfen ist das Erlernen eines individuellen Golfschwungs, der die Gelenke und die Wirbelsäule nicht belastet. Dabei ist ein Golftraining erforderlich, das die am Golfschwung beteiligten Bänder, Sehnen und Muskeln des Körpers aufbauend trainiert.

Beim Golfen setzt der Golfern durch den Schlag mit seinem Golfschläger enorme Fliehkräfte frei, die vom ganzen Köper irgendwie kompensiert werden müssen. Beim falschen Golfschwung werden insbesondere bei Golfeinsteiger folgende Bereiche stark belastet:

  • Hand & Handgelenk
  • Unterarm
  • Ellenbogen
  • Schulter
  • Schultergelenk
  • Sprunggelenk
  • Wirbelsäule (Halswirbelbereich, Rücken, Lendenwirbelbereich, Hüfte)
  • Füße

Diese Bereich des Köpers gilt es durch ein physiotherapeutisches Golftraining zu unterstüzen.
Wer Golf spielt, der trainiert seine geistige und körperliche Fitness bis ins hohe Alter. 
Bei einer klassischen Golfrunde über 18 Bahnen ist ein Golfer auf dem Golfplatz 8 bis 12 Kilometer unterwegs.

Im Durchschnitt werden dabei 120 bis 250 mehr oder weniger intensive Golfschwünge ausgeübt. Berücksichtigt werden müssen das Wetter (!), die Temperaturen, das Gelände und das Gewicht des Golfbags (ca. 20 kg und mehr). Jedem wird nun klar, so eine Leistung für 18 Bahnen erfordert ein gesundes Maß an Beweglichkeit, Kraft, Ausdauer und mentaler Stärke.

Beim Golf spielen erhöht sich die Sauerstoffaufnahme des Golfspielers auf das Zwei- bis Vierfache. Bei einer Herzfrequenz von durchschnittlich 80 bis 140 Schlägen pro Minute bewegt sich der Golfer im aeroben Leistungsbereich (= 40 bis 80 % der maximalen Sauerstoffaufnahme), somit bleibt auch die Laktatkonzentration im Blut niedrig.

Bei einer Golfrunde über 18 Bahnen verbraucht der Golfer je nach Leistungsstand und körperlichem Einsatz ca. 5 bis 10 Kcal./Minute. Diese Leistung entspricht einem Energieverbrauch von ca. 1.500 bis 3.000 Kcal. Im Gegensatz zu anderen Ballsportarten, wie z.B. Fussball oder Tennis, werden beim Golfen überwiegend Fette verbrannt. Die Blutfettwerte und das für das Herz- und Kreislaufsystem schädliche LDL-Cholesterin werden insbesondere bei älteren Golfern gesenkt. Voraussetzung hierfür, dass Sie 2 bis 3 mal pro Woche eine Golfrunde über 18 Löcher spielen.

Starten Sie mit mir in ein neues Golfen „erspüren“

im Einzeltraining bei Ihnen auf dem Golfplatz und bei mir in der Praxis oder nach einer persönlichen Analyse in einer kleinen Gruppe

Ihre Silke Pfeiffer - Physiotherapeutin & Golf- Physio- Trainerin